11/05/21

Wie passe ich meine Kamera für die Porträtfotografie an?

Sie werden bald Porträtfotos machen. Die Idee für die Fotosession hast du dir schon ausgedacht. Nur der technische Teil ist noch nicht vollständig beherrscht. In diesem Artikel werde ich die manuelle Einstellung Ihrer Kamera für die Porträtfotografie erläutern. So wissen Sie genau, welche Einstellungen Sie am besten nutzen können.

    Öffnung
    Fokus
    ISO
    Verschlusszeit

Öffnung

Bei der Portraitfotografie dreht sich natürlich alles um die abgebildete Person. Sie möchten, dass die ganze Aufmerksamkeit auf das Modell gerichtet ist. Dies funktioniert, wenn nur Ihr Motiv scharf und der Rest des Fotos verschwommen ist. Ein Effekt, den man mit einer großen Blende erzielt. Damit schaffen Sie eine kleine Schärfentiefe. Das bedeutet, dass der scharfe Teil des Fotos kleiner ist als der unscharfe Teil. Eine große Blende entspricht einer kleinen Blendenzahl. Wählen Sie eine Blende von f/5.6 oder kleiner.

Fokus

Augen sprechen am meisten und das möchten Sie betonen. Sie erreichen dies, indem Sie sich auf die Augen konzentrieren. Suchen Sie in Ihrer Kamera nach der Funktion, mit der Sie den Fokuspunkt wählen. Betrachten Sie das Motiv durch den Sucher oder Bildschirm. Verwenden Sie die Navigationstasten oder den Touchscreen, um den Fokuspunkt auszuwählen, der in den Augen liegt. Drücken Sie den Auslöser halb herunter, um zu fokussieren. Sie können auch manuell über den Objektivring fokussieren.

ISO

Aufgrund der großen Blende ist es wohl nicht nötig, einen hohen ISO-Wert zu verwenden. Aus diesem Grund fangen Sie genug Licht ein, um das Foto zu beleuchten. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie die ISO vermasseln. Zum Beispiel auf 200 oder 400 ISO. Hinweis: Je höher der ISO-Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Rauschen. Einige Kameras haben eine bessere Rauschunterdrückung als andere. Experimentieren Sie damit besonders während der Fotografie.

Verschlusszeit

Um das Bild, das die Kamera sieht, in ein Foto umzuwandeln, benötigt Ihre Kamera Licht. Dieses Licht muss den Sensor erreichen. Mit der Verschlusszeit bestimmen Sie, wie lange die Objektivblende der Kamera geöffnet ist, um dieses Licht einzufangen. Die Verschlusszeit wird daher auch als Belichtungszeit bezeichnet. Je länger die Verschlusszeit, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Eine kürzere Verschlusszeit verkürzt die Belichtungszeit.

Bei der Porträtfotografie versucht man das Foto besser auszuleuchten, indem man die Kamera manuell einstellt. Dies liegt daran, dass die Verwendung Ihres Blitzes normalerweise nicht erfolgt. Niemand wird mit Blitz besser, nicht einmal Ihr Modell. Verwenden Sie Blitzgeräte und Studiobeleuchtung nur, wenn Sie regelmäßig damit arbeiten. Neben einer großen Blende und einem höheren ISO-Wert fangen Sie auch mehr Licht mit längerer Verschlusszeit ein. Versuchen Sie es beispielsweise mit einer Verschlusszeit von 1/100. Länger steigt die Wahrscheinlichkeit von Bewegungsunschärfe.

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